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Kommandant
Anton Schmidt
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WVS 38       147. Wehrversammlung      
      28.01.2019 | 17:50

Wehrversammlung in der „Hofer Mühle“: 14.956 ehrenamtliche Stunden für Stainz. Andreas Maier folgt Peter Fürnschuß als OBI nach.

Eingebettet in die Wehrversammlung fand bei der Wahlversammlung am 26.01.2019 in der „Hofer Mühle“ die Wahl zum Oberbrandinspektor statt.
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Sie war notwendig, da BR Dr. Peter Fürnschuß das Amt aus Altersgründen zurücklegte. Die Wahl, der sich mit LM Robert Eibl, BM Andreas Maier und LM Robert Reczek drei Kandidaten stellten, gestaltete sich überaus spannend. Nachdem im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten die relative Mehrheit erreichte, wurde ein zweiter Durchgang notwendig, bei dem sich Andreas Maier (27 Stimmen) gegen Robert Eibl (19) durchsetzte.

„Es ist erfreulich, dass ein so großes Interesse herrscht“, wertete Bereichskommandant LFR Helmut Lanz die Dreierkandidatur als großes Plus für die Wehr. Bürgermeister OSR Walter Eichmann schloss seiner Gratulation die Bitte auf ein gemeinschaftliches Zusammenwirken aller Kräfte in der Zukunft an.

Zurück zur Wehrversammlung, die ABI Anton Schmidt mit der Begrüßung der Kameraden und Ehrengäste, darunter EHBI Franz Rexeis und EABI Franz Hirt, eröffnet hatte. Nach dem Totengedenken - namentlich wurde Josef Schrattner genannt - legte Peter Fürnschuß seinen Bericht als Schriftführer vor. „Künftig zählt das Kalenderjahr als Berichtszeitraum“, vermeldete er 14.956 geleistete Arbeitsstunden. Wehmut klang im Bericht von HLM Stefanie Gollob mit: Nach 14 Jahren legte sie ihre Funktion als Sanitätsbeauftragte nieder. Für den Atemschutz zeigte sich LM Christian Harb mit dem Stand von 26 Atemschutzträgern zufrieden, während BM Norbert Harb zum Bereich Menschenrettung und Absturzsicherung über den Ankauf neuer Geräte informierte. Als neu im Bereich und zufrieden mit der Ausstattung bezeichnete sich Funkwart Hannes Maier.

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Über 8.286 unfallfrei absolvierte Kilometer informierte Maschinenwart LM Bernhard Harb, Gerätewart LM Michael Gaisch sprach von der laufenden Wartung der Geräte. Den Bereich Jugend mit 17 aktiven Jungfeuerwehrleuten und 2.770 freiwilligen Einsatzstunden deckte BED Marcel Felber ab, während LM Robert Eibl als Ausbildungsbeauftragter von einer Neueinteilung des Übungsplans berichtete. „Wir haben den Standard gehalten“, vermeldete AFA Dr. Gernot Wimmer schöne Erfolge der Bewerbsgruppe. Von Fitness als Basis für einen aktiven Einsatz und Topplatzierungen bei Laufbewerben handelte der Bericht des Sportbeauftragten BI Werner Gaich, während die EDV-Beauftragte LM Michaela Buichl-Ruis gut leserliche Einsatzberichte einforderte. Die Bereiche Geschichte und Dokumentation und Senioren deckte HBM Johann Lienhart (ihm wurde der Ehrendienstgrad verliehen) ab und BM Andreas Maier bezeichnete die Pressearbeit als gute Kontaktmöglichkeit zur Bevölkerung. Mit dem Hinweis, auf die Bekleidung zu achten, schloss OFM Ing. Kevin Wischgala den Reigen der Tätigkeitsberichte.


Dem Bericht von Kassier LM Matthias Pratter über die Bereiche Wehr-, Mannschafts- und Bergekasse war eine geordnete Finanzgebarung zu entnehmen. „Wir wurden sehr gut aufgenommen“, galt sein spezieller Dank der Spendefreudigkeit der Bevölkerung. Über Antrag der Kassaprüfer LM Ing. Harald Hermann und LM Dipl.-Ing. Roland Krois wurde ihm die einstimmige Entlastung ausgesprochen.

„Es hat sich bereits sehr bewährt“, sprach BR Peter Fürnschuß von den ersten Einsätzen des neuen HLF 4. Grundsätzlich sei die Einsatztätigkeit von vielen Unwettern geprägt, zu denen auch außerhalb des Löschbereiches ausgerückt wurde. Dank der Marktgemeinde sei auch eine gute Tagesausrückungsbereitschaft gegeben. Seine plakative Hochrechnung: „Wir leisten 3 ½ Einsätze pro Woche.“ Seine Gratulation richtete er an HFM Peter Stering, der als erster Stainzer Feuerwehrmann das Wasserdienstleistungsabzeichen erwarb. „Das war mein letzter Bericht“, legte er die Funktion als OBI nach sieben Jahren zurück.

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Das neue HLF 4 als Vorbild für den Kärntner Landesfeuerwehrverband strich Kommandant Anton Schmidt heraus. Er erinnerte aber auch an das abgegebene TLF-A 4000, das nun in Albanien seine Dienste versieht. Vorfreude kam bei ihm auf, als er die Anschaffung einer neuen Drehleiter für das heurige Jahr ankündigte. Breiten Raum widmete er dem Katastrophenhilfsdiensteinsatz im Raum Altaussee, zu dem Stainz zehn Kameraden abstellte. „Wir haben nur positive Meldungen bekommen“, attestierte er dem Trupp eine hervorragende Arbeitsleistung.

Alles auf! hieß es zum Punkt Angelobungen, Beförderungen, Auszeichnungen. Zunächst sprachen FM Ferry Thomann und HFM Stefan Mochart den Gelöbnisspruch, bevor Kevin Wischgala (LM d. F.), Hannes Maier (OLM d. F.), Norbert Harb (OBM) ihre Beförderung entgegennehmen konnten. Die Liste der Ausgezeichneten ist lang: Stefanie Gollob, OLM Wolfgang Baier (Verdienstzeichen des Bereichsfeuerwehrverbandes Deutschlandsberg 3. Stufe), Marcel Felber (Verdienstzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark 3. Stufe), FKUR Mag. Andreas Gerhold (Verdienstzeichen des LFV Steiermark 2. Stufe), FM Dipl.-Ing. Sandrina Schöller, OFM Thomas Eibl (Katastropfenhilfsmedaille in Bronze), Michael Gaisch, Kevin Wischgala, Robert Eibl, Peter Stering (Katastrophenhilfsmedaille in Silber), HLM Andreas Scheer, LM Robert Reczek (Ehrenzeichen des Landes Steiermark für 25-jährige Tätigkeit), LM Ing. Karl Herunter, LM Anton Schauer (Ehrenzeichen des Landes Steiermark für 40-jährige Tätigkeit), EBM Erich Baader (Ehrenzeichen des Landes Steiermark für 50-jährige Tätigkeit), OFM Alfred Kroyß (Ehrenzeichen des Landes Steiermark für 60-jährige Tätigkeit).
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An den Grußworten war die Wertschätzung der Redner für die Feuerwehr abzulesen. Kontrollinspektor Gerhard Bauer von der Polizei Stainz las aus den umfangreichen Tätigkeitsberichten die Wichtigkeit der Wehr für die Bevölkerung ab. „Wir unterstützen euch gerne“, ließ er wissen, dass es nun eine Handhabe gegen Gaffer und Einsatzbehinderer gibt.

Recht kurz ob der fortgeschrittenen Zeit (die Wehrversammlung dauerte satte 3 ½ Stunden) fielen die Wortmeldungen von ABI Anton Schmidt und Bereichskommandant Helmut Lanz aus. „Der Übungsplan im Abschnitt wird adaptiert“, stellte Schmidt eine Reduzierung der Übungstätigkeit in Aussicht. „Der Schneeeinsatz hat die gute Ausbildung unserer Leute gezeigt“, bedankte sich Lanz für den Katastrophenhilfsdienst. Er merkte aber auch an, dass im Bereich Deutschlandsberg eine zusätzliche Geräteausstattung notwendig sei. Positiv vermerkte er das intakte Bewerbswesen im Abschnitt Oberes Stainztal.


„Wir wissen, was wir an der Feuerwehr haben“, betonte Bürgermeister Walter Eichmann den Status von Stainz als Stützpunktfeuerwehr, die auch in anderen Regionen – wie Altaussee gezeigt habe - zum Einsatz komme. Er sprach aber auch internen Nachschärfungen das Wort, wo sie notwendig und sinnvoll seien. Die Unterstützung der Gemeinde, so Eichmann, sei den heimischen Feuerwehren gewiss.

Vor dem gemütlichen Beisammensitzen bezeichnete Pfarrer Andreas Gerhold den Einsatz der Feuerwehrleute als Dienst an den Menschen. Gemeinsam wurde vor dem abschließenden Gut heil! das Vater unser gebetet.

Bericht: Gerhard Langmann
Fotos: Gerhard Langmann, Andreas Maier und Robert Eibl

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