Parkfest 2017

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Die geschichtliche Entwicklung des Feuerwehrwesen
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Die ersten Quellen einer organisierten Brandbekämpfung stammen aus dem alten Ägypten.
Im Imperium Romanum war bereits vor rund 2000 Jahren ein hochentwickeltes Feuerwehrwesen vorhanden. In den größeren Städten gab es bereits „cohortes vigilium“ als Berufsfeuerwehren. In den kleineren Städten wirkte das „collegium veteranorum centonariorum“ als freiwillige Feuerwehr. Daneben gab es noch die „familia privata“, eine aus Sklaven bestehende Haus- bzw. Betriebsfeuerwehr.

Mit dem Zusammenbruch des Römischen Reiches geriet ab dem späten 4. Jahrhundert ein organisiertes Feuerlöschwesen in vollkommene Vergessenheit.

In den darauffolgenden Jahrhunderten gab es nichts, was man als organisierte Brandbekämpfung bezeichnen könnte. Brandbekämpfung im Mittelalter war Selbsthilfe.
Ab dem Spätmittelalter wurde der Brandschutz in den aufblühenden Städten zu einem vordringlichen Problem. Vorschriften über vorbeugende

Maßnahmen zur Brandbekämpfung wurden in Mitteleuropa jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert erlassen, im Jahr 1454 in Wien, in Graz sogar erst 1633.

Das Feuerlöschwesen oblag den Bürgern. Jeder Zunft war bei Bränden eine bestimmte Aufgabe zugeordnet. So waren die Bader verpflichtet, Wasser vorrätig zu haben, die Fuhrleute hatten das Wasser und die sonstigen Geräte aus dem Zeughaus zum Brandplatz zu transportieren, die Zimmerleute waren für die direkte Brandbekämpfung insbesondere für den Abriß brennender Giebel zuständig. Übung als Vorbereitung für den Ernstfall gab es jedoch keine. Die Leitung des Löscheinsatzes war Aufgabe des Bürgermeisters.


In Wien wurde die erste Berufsfeuerwehr auf österreichischem Boden im Jahre 1686 gegründet. Auf dem Land hatten Betriebsfeuerwehren zunächst bloß den eigenen Betrieb, dann aber auch die umliegenden Ortschaften zu schützen.

An Ausrüstung standen bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts lediglich Feuerpatschen, Feuereimer, Feuerhaken und Leitern zur Verfügung. Erst ab dem 17. Jahrhundert führte die Erfindung der Kastenspritze zu einem echten Fortschritt. Um 1700 wurde auch der Feuerwehrschlauch erfunden, der als sogenannte „Schlangenspritze“ zum Einsatz kam.


spritze knaust

Alte Spritze der Firma Knaus, Wien

Generell fehlte aber eine geschulte Truppe, bis schließlich in Deutschland die Idee geboren wurde, trainierte Männer aus Turnvereinen zum Feuerwehreinsatz heranzuziehen. Dieser Gedanke führte 1857 zur Gründung der „Freiwilligen Turner-Feuerwehr Innsbruck“. Danach begann die „Gründerzeit“ der freiwilligen Feuerwehren. 1870 gab es 147, 1880 gab es 809 und zur Jahrhundertwende schließlich 2.677 derartige Organisationen auf dem Gebiet des heutigen Österreich.

Am 19.03.1870 wurde in Graz der „Steirische Feuerwehrgauverband“ gegründet und am 15.08.1870 der 1. Feuerwehrgautag in Bruck an der Mur abgehalten.

Die Feuerlöschordnungen des 19. Jahrhunderts wiesen die Kompetenz für die Feuerpolizei dem selbständigen Wirkungskreis der Gemeinden zu. Bestand in einer Gemeinde nicht bereits eine freiwillige Feuerwehr, so hatte der Gemeindevorsteher alljährlich einen Aufruf zur Bildung einer solchen zu erlassen. Die Gemeinde war verpflichtet, auf ihre Kosten Mittel zur Brandbekämpfung bereit zu halten. Die Mindestausstattung war gesetzlich geregelt.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Organisationsstruktur der Feuerwehr aus der Monarchie übernommen. Nach der Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich wurden die freiwilligen Feuerwehren als Vereine aufgelöst und zu einer Einrichtung der Gemeinde ohne Rechtspersönlichkeit umgewandelt. Die Feuerwehr wurde zu einer technischen Hilfspolizeitruppe. Der Rettungsdienst wurde ausgegliedert und dem Roten Kreuz übertragen.

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden die deutschen Rechtsvorschriften auch auf dem Gebiet des Feuerlöschwesens aufgehoben und die landesgesetzlichen Regelungen nach dem Stand der Gesetzgebung vom 13.03.1938, für die Steiermark somit die Feuerlöschordnung 1886, wieder in Geltung gesetzt.

1950 wurde diese Feuerlöschordnung durch das Landesfeuerwehrgesetz 1950
(die Freiwilligen Feuerwehren wurden zu juristischen Personen öffentlichen Rechts), dieses wiederum 1980 durch das Landesfeuerwehrgesetz 1979 abgelöst.

Die Mannschaft im Jahr 1943 vor dem alten Rüsthaus (von links:) Karl WEBER, Karl FLANYEK, Johann  HAMBAMMER, Josef STROBL, August KORTSCHAK, Rudolf OSWALD sen., Franz THOMANN sen., Franz KOCH, Josef PÜRSTNER, Peter TÖCHTERLE, Ferdinand WIPPEL, Josef MLINAR; Rudolf SCHLIBER, Josef RUMPF, Michael KORMANN,
Ludwig FLANYEK, Josef SCHÖPF, Franz HIRT sen., Josef RABEDER, (unbekannt), Alois GAICH.

mannschaft 1943

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     Brandverdacht
11.06.2017 08:55 Uhr
RM 00

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17.06.2017 14:00 Uhr

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